Schloss Grube wächst

Vierseitenhof

Zum Projekt Grube gehört nicht nur das gleichnamige Schloss inmitten des Dorfes. Etwas versteckt in Grube liegt eine Hofanlage, die aufgrund ihrer Bauform als Vierseitenhof bezeichnet wird. Es handelt sich um eine ehemalige große bäuerliche Wirtschaft.

In dieser Hofanlage befinden sich verschiedene Gebäude in meist stark baufälligem Zustand. Derzeit wird die große ehemalige Getreidescheune saniert. Zukünftig wird diese als Feierscheune für verschiedene Veranstaltungen dienen, vom Konzert bis hin zur Hochzeitsfeier.

Im ehemaligen Wohnhaus und einem Teil der ehemalige Stallanlagen werden im Jahr 2017 weitere Gästezimmer entstehen. Diese Maßnahmen werden durch die Europäische Union und das Land Brandenburg gefördert.




Weitere Informationen zum Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung ländlicher Räume (ELER) finden Sie unter:

www.eler.brandenburg.de
ec.europa.eu/agriculture/index_de.htm



Hexenhäuschen

Direkt am Dorfanger und am Zugang zur Hofanlage finden Sie ein kleines Fachwerkhäuschen. Dieses präsentiert sich in neuem alten Glanz, es wurde im Jahr 2015 denkmalgerecht instand gesetzt. Es handelt sich dabei um das letzte giebelständige Haus in Grube und - neben Schloss und Kirche - um eines der ältesten Gebäude des Dorfes. Anhand einer dendrochronologischen Untersuchung konnte festgestellt werden, dass es ursprünglich 1713 errichtet und 1812/13 erweitert bzw. umgebaut wurde.

Gruber Dorfstraße 25 nach der denkmalgerechten Sanierung

Das Gebäude befand sich nach langem Leerstand in einem sehr schlechten Zustand. Nach einer ersten Notsicherung im Jahr 2009 konnte 2015 die denkmalgerechte Sanierung durchgeführt werden. Es wurde sich in Absprache mit der Denkmalpflege dafür entschieden, das Gebäude äußerst behutsam zu überarbeiten. Die Spuren des langen Lebens solten sichtbar bleiben. Dazu gehört auch die bewegte Form des Daches. Heute wird es als kleine Fahrradwerkstatt und Unterstellmöglichkeit für die Fahrräder der Gäste von Schloss Grube genutzt. Dadurch konnte darauf verzichtet werden, moderne Einbauten wie Bäder oder eine Küche vorzunehmen. Werfen Sie einen Blick hinein, Sie werden viel ursprüngliche Substanz entdecken. Nicht zuletzt eine der seltenen schwarzen Küchen.Die Sicherung und Instandsetzung des Gebäudes wurde gefördert aus dem Denkmalschutz- Sonderprogramm V der Bundesregierung und mit Mitteln des Landkreises Prignitz.