Die Sanierung von Schloss Grube

Bei der Übernahme des Gebäudes im Jahre 2007 war uns bewusst, dass eine grundlegende Sanierung notwendig ist. In den mehr als 260 Jahren seit Errichtung bildeten die anstehenden Sanierungsarbeiten die erste grundlegende Sicherung und Erneuerung der Bausubstanz. Alle Arbeiten erfolgten in enger Absprache mit der Denkmalpflege.

Schloss Grube ist ein Einzeldenkmal und wurde in mehreren Bauabschnitten und in enger Abstimmung mit der Denkmal- pflege saniert. Dieses behutsame Vorgehen benötigte viel Zeit und erfolgte in mehreren Bauabschnitten. Das Haus öffnete sich somit langsam Schritt für Schritt. Mit der Fertig- stellung des ersten Bauabschnitts im Herbst 2009 wurde das Erdgeschoss eröffnet. Es folgten im Sommer 2010 die Restaurantküche und im Mai 2011 das Obergeschoss. Mit dem Dachgeschoss konnte im Mai 2012 der dritte Bauabschnitt eröffnet werden. Letzter Bauabschnitt war die Wiederherstellung des Gartens im Frühjahr 2013. Hier verbinden sich klassische Elemente einer historischen Gar- tengestaltung mit einer modernen Formensprache.

Ziel der umfangreichen Instandsetzungsarbeiten war es, Schloss Grube als ein Haus für Kunst und Kultur, Gastro- nomie und Beherbergung zu entwickeln.

Im Rahmen dessen, was in einem Denkmal möglich ist, wur- den dabei auch einzelne Aspekte ökologisch nachhaltig um- gesetzt. Die Wärmeenergie für Wasser und Heizung wird über eine Luftwärmepumpe erzeugt. Das Abwasser wird über eine biologische Kleinkläranlage mit mehreren Kammern auf dem eigenen Grundstück gereinigt und geklärt dem Grundwasser wieder zugeführt.




Die Akteure der Sanierung von Schloss Grube:

Projektsteuerung und funtionale Entwicklung
Franziska Kutsche

Ausführende Architekten
Klaus Meyer-Rogge
Jakob Meyer-Rogge

Meyer-Rogge+Kutsche Architektur

www.mrk-architektur.de



Innenarchitektur
Bettina Koenen
www.koenenarchitektur.de