Schloss Grube ist gewachsen

Vierseitenhof

Zum Projekt Grube gehört nicht nur das gleichnamige Schloss inmitten des Dorfes. Etwas versteckt in Grube liegt eine Hofanlage, die aufgrund ihrer Bauform als Vierseitenhof bezeichnet wird. Es handelt sich um eine ehemalige große bäuerliche Wirtschaft.

In dieser Hofanlage befinden sich mit einer großen Siloscheune, einem Wohnhaus, einem Schweine- und einem Pferdestall verschiedene Gebäude. Ehemals in einem sehr schlechten Zustand, sind hier in den Jahren 2016 bis 2018 Gebäude entstanden, mit denen das Angebot von Schloss Grube ergänzt werden kann.

In der großen Scheune ist ein besonderer Ort zum Feiern entstanden. Bis zu 200 Personen können hier Konzerte genießen, eine Hochzeit feiern oder auch eine Tagung abhalten. Im ehemaligen Wohnhaus und in Teilen des Schweinestalls sind 7 weitere Gästezimmer entstanden, zwei davon sind behindertengerecht. Dabei sind in die alten Hüllen neue Gebäude gestellt worden. Der historische Charakter der Hofanlage konnte so erhalten werden bei gleichzeitig neuzeitlichem Komfort im Inneren.

Einen Einblick in die Sanierungsarbeiten finden Sie in der unten stehenden kurzen Präsentation. Diese hatten wir für unsere Hoferöffnung am 11. August 2018 gefertigt.

Diese Maßnahmen wurden durch die Europäische Union und das Land Brandenburg gefördert.




Weitere Informationen zum Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung ländlicher Räume (ELER) finden Sie unter:

www.eler.brandenburg.de
ec.europa.eu/agriculture/index_de.htm



Hexenhäuschen

Direkt am Dorfanger und am Zugang zur Hofanlage finden Sie ein kleines Fachwerkhäuschen. Dieses präsentiert sich in neuem alten Glanz, es wurde im Jahr 2015 denkmalgerecht instand gesetzt. Es handelt sich dabei um das letzte giebelständige Haus in Grube und - neben Schloss und Kirche - um eines der ältesten Gebäude des Dorfes. Anhand einer dendrochronologischen Untersuchung konnte festgestellt werden, dass es ursprünglich 1713 errichtet und 1812/13 erweitert bzw. umgebaut wurde.

Gruber Dorfstraße 25 nach der denkmalgerechten Sanierung

Das Gebäude befand sich nach langem Leerstand in einem sehr schlechten Zustand. Nach einer ersten Notsicherung im Jahr 2009 konnte 2015 die denkmalgerechte Sanierung durchgeführt werden. Es wurde sich in Absprache mit der Denkmalpflege dafür entschieden, das Gebäude äußerst behutsam zu überarbeiten. Die Spuren des langen Lebens solten sichtbar bleiben. Dazu gehört auch die bewegte Form des Daches. Heute wird es als kleine Fahrradwerkstatt und Unterstellmöglichkeit für die Fahrräder der Gäste von Schloss Grube genutzt. Dadurch konnte darauf verzichtet werden, moderne Einbauten wie Bäder oder eine Küche vorzunehmen. Werfen Sie einen Blick hinein, Sie werden viel ursprüngliche Substanz entdecken. Nicht zuletzt eine der seltenen schwarzen Küchen. Die Sicherung und Instandsetzung des Gebäudes wurde gefördert aus dem Denkmalschutz- Sonderprogramm V der Bundesregierung und mit Mitteln des Landkreises Prignitz.




Öffnungszeiten

Kein Ruhetag!

Montag - Freitag   14 - 22 Uhr
Oktober - April      17 - 22 Uhr

Samstag/Sonntag 11 - 22 Uhr
Feiertag                11 - 20 Uhr

Betriebsferien

In der Zeit vom 21.01.19 bis einschließlich 07.02.19 haben
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08.02.19 freuen wir uns auf
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